Sinn muss gefunden werden, kann nicht erzeugt werden.

Heute möchten wir all denen einige Fragen mit auf den Weg geben, die erkannt haben, dass Geld und Status nicht alles im Leben sind.

Was steht auf eurer Bucket-Liste?

In dem großartigen Film „Das Beste kommt zum Schluss„, erstellen zwei ältere todkranke Männer eine Liste, auf der sie all die Dinge festhalten, welche sie im Leben gerne noch machen wollen. Im Film ist das ganze Abarbeiten dieser Liste natürlich etwas einfacher, zumal einer von beiden extrem reich ist. Aber trotzdem solltet ihr nicht warten bis ihr alt, reich oder todkrank seid. Denn während einige Dinge auf die wir warten, wie das reich sein, möglicherweise nie eintreffen, kann es passieren, dass andere Dinge schneller kommen als erwartet. Schon bald könnte es heißen: Willkommen in der Midlife-Crisis oder auf der ü30 Party. Also hier unser erster Tipp: Erstellt eure Bucket-Liste. Schreibt all die Dinge darauf, die ihr gerne tun würdet. Holt sie auch immer mal wieder heraus und ergänzt oder ändert sie. Wir ändern uns ja auch. Aber anhand dieser Liste seht ihr, ob ihr auf dem richtigen Weg seid. Wenn ihr regelmäßig eins der Dinge streichen könnt, seid ihr es definitiv. Sollte die Liste aber immer länger werden, ist es Zeit, euer Leben zu überdenken, denn das wird leider nur immer kürzer. Das Beste muss nicht immer erst zum Schluss kommen.

Was waren eure Interessen als Kind?

Als wir jung waren und die Themen Geld, Arbeit und Status noch nicht so allgegenwärtig waren. Was hat euch da interessiert? Oft geben wir Interessen auf, weil sie gesellschaftlich nicht anerkannt sind oder keine finanzielle Belohnung in Aussicht stellen. Einfach mal wieder Toben gehen, Sandburgen bauen, oder Klingelstreiche machen. Was auch immer es ist, was euch als Kind fasziniert hat, probiert es mal wieder aus. Einfach mal wieder Kind sein, das Leben ist schon kompliziert genug, da müssen wir nicht auch noch erwachsen werden.

Was ist eure Leidenschaft?

Woran könnt ihr stundenlang arbeiten, was lässt euch die Welt und die Zeit vergessen? Was würdet ihr am liebsten mit der ganzen Welt teilen? Worüber lest oder redet ihr gerne? Wo liegen eure Talente? Wonach werdet ihr oft gefragt? Genau hier solltet ihr anfangen nach einer sinnvollen Tätigkeit zu suchen. Es gibt ja den Spruch, dass Beruf von Berufung kommt, aber wie viele Leute folgen wirklich ihrer Berufung? Aristoteles sagte einst „Wo Deine Talente und die Bedürfnisse der Welt sich kreuzen, dort liegt Deine Berufung“. Also versucht diese Leidenschaft und das entsprechende Bedürfnis  zu finden und folgt ihr.

Was würdet ihr tun, wenn ihr nicht arbeiten müsstest und Geld keine Rolle spielen würde?

Versucht euch mal vorzustellen, ihr müsstet nie wieder Arbeiten. Was würdet ihr tun? Wie würdet ihr eure Tage gestalten? Würdet ihr weiterhin jeden Tag eurer Arbeit nachgehen, auch wenn ihr dafür nicht bezahlt werdet? Wir sollten uns darüber  klar werden, dass wir, wenn wir 40 Jahre bis zur Rente arbeiten und 30 Tage Urlaub im Jahr haben, grade einmal 14 Jahre, also weniger als ein Drittel unseres Lebens frei gestalten können. Und wie sagte jemand einst so schön, wer tut was er liebt, muss nie wieder arbeiten. Also was auch immer es ist, was ihr gerne tun würdet, tut es jetzt und wenn das noch nicht möglich sein sollte, erstellt euch einen Plan was notwendig ist und arbeitet daran.

Was würdet ihr tun, wenn ihr nicht scheitern könntet?

Manchmal tun wir Dinge nicht, weil wir Angst haben, zu scheitern. Dabei ist wohl das Schlimmste was passieren kann, es nie versucht zu haben. Selbst wenn nur eine Ein-prozentige Chance besteht das es funktioniert, versucht es. Denn die Warscheinlichkeit wenn ihr es nicht versucht, ist immer gleich Null. Also was auch immer es ist, die Bewerbung auf einen neuen Job, die Selbständigkeit, die Weltreise, … tut es. Der wichtigste Schritt ist immer der Erste.