Wecker klingelt viel zu früh, kein Bock ins Bad zu gehen, Stau, Ampeln, eh schon zu spät, doofen Kollegen Hallo sagen, trotzdem nett gucken, netten Kollegen Hallo sagen, aber kein bock auf Smalltalk, willst deine Ruhe, Stau an der Kaffeemaschine, Ablenkungen bei der Arbeit, irgendwer im Großraumbüro stinkt, Kollegen haben deine Süßigkeiten gegessen, obwohl dein Name drauf stand, komische Blicke, weil du in Jogginghose da bist, komische Blicke, weil du gar keine Hose trägst, komische Blicke, weil du derjenige bist, der im Großraumbüro stinkt, andere mobben dich am Arbeitsplatz, du kommst nicht mehr zu arbeiten, weil du ständig andere Kollegen mobben musst, etc. eine endloslange Liste von Dingen kann Nerven, wenn du zur Arbeit in ein Büro fahren musst.

 

Wäre doch viel entspannter, wenn du in deinen Schlafklamotten bleibst, ausgeruht, aufwachst, keiner stört dich, keiner lenkt dich ab… du bleibst einfach zu Hause und bist trotzdem produktiv und erfolgreich. Mehr Selbstbestimmung, Freiheit und Flexibilität. 

 

Klingt erstmal gut, aber bringt auch einige Herausforderungen mit sich. Darum geht es heute. Ich zeig dir:

 

  • welche Jobs du von zu Hause machen kannst
  • wie du zu Hause trotzdem mehr Geld verdienst
  • welche Herausforderungen das mit sich bringt
  • wie du deinen Arbeitgeber davon überzeugst, dass du von zu Hause arbeiten kannst
  • wie du erfolgreich von zu hause aus arbeitest.

 

Dieser Artikel ist lesenswert für dich, wenn du Angestellter bist, der gerne zu Hause arbeiten würde, du selbständig/Freelancer bist oder aber eine Heimarbeitsmöglichkeit suchst. 

 

p.s. Es geht hier nicht um Kugelschreiber zusammen bauen. Wenn du darauf Lust hast, klicke bitte hier. (Klick Klick)

   

Hinweis: Mit dem Begriff „Home Office“ bezeichnet man vor allem Angestellte, die einen Teil ihrer Arbeit von zu hause aus erledigen können. „Heimarbeit“ ist da wohl der allgemeinere Begriff und schließt auch Selbstständige und Freelancer mit ein. Heute sehen wir uns beide Seiten an. 

 

Warum überhaupt von zu Hause arbeiten?

Angesichts der technischen Möglichkeiten wie Skype, Zoom, Smartphones, Laptops, etc,  die wir heutzutage haben, ist es in vielen Fällen überholt und unflexibel, dass Mitarbeiter täglich ins Büro kommen. 

 

Unternehmer sparen Kosten für das Büro, Mitarbeiter sparen wertvolle Zeit für Arbeitswege. Also eigentlich eine klassische Win-Win-Situation. 

 

Das erkennen auch immer mehr Unternehmen und bieten ihren Mitarbeitern mit der Möglichkeit zum Home Office mehr Flexibilität und machen sich damit auf dem Arbeitsmarkt attraktiver. 

 

Besonders im englischsprachigen Bereich wird die Anzahl von Firmen mit einer „nooffice“-policy immer größer. Das bedeutet, dass sie zwar ein Büro haben, aber keiner verpflichtet ist dort anzutanzen. 

 

Entscheidend ist am Ende vom Tag nur, dass man seine Aufgaben erledigt bekommt. Den Weg dorthin gestalten die Mitarbeiter weitestgehend selbstständig.

 

Aber wie ist die Lage eigentlich in Deutschland? Und welche Chancen aber auch Gefahren tun sich mit der Heimarbeit wirklich auf?

Die aktuelle Lage

In Deutschland lag der Anteil der Heimarbeiter vor wenigen Jahren noch bei 20% und ist nun auf stabile 30% angestiegen. Es geht also voran, auch hier, wo außer den Autobahnen alles etwas langsamer ist 🙂 

 

In den Niederlanden besteht seit 2015 sogar gesetzlich das Recht auf das Arbeiten von zuhause. 

 

Auch in Deutschland wurde 2016 vom deutschen Juristentag das Recht auf Homeoffice gefordert – bisher ist es bei dieser Forderung geblieben.

http://www.spiegel.de/karriere/home-office-niederlande-garantieren-heimarbeit-per-gesetz-a-1028521.html

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Juristentag-fordert-ein-Recht-auf-Home-Office-3326289.html

Die Vorteile vom zuhause arbeiten

Wenn du bereits überlegst von zu Hause zu arbeiten oder deinen Chef gerne davon überzeugen willst, hilft dir vielleicht diese kleine Übersicht der Vorteile der Heimarbeit. 

 

  • Sehr hohe Flexbilität: Abgesehen von Terminen und Deadlines bist du in deiner Gestaltung deines Arbeitstages sehr frei. Wenn du müde bist, machst du einen Mittagsschlaf oder eine Runde Sport – ohne irgendwelche Kommentare.
  • Arbeitgeber sparen kosten für Büros, kann dir egal sein, aber hilfreich dabei, deinen Chef zu überzeugen, zu Hause zu arbeiten 😉
  • Du hast mehr mehr Zeit zur Verfügung, weil der Arbeitsweg entfällt
  • Studien belegen, dass Menschen im Home-Office sogar produktiver und glücklicher sind. (https://hbr.org/2014/01/to-raise-productivity-let-more-employees-work-from-home)
  • https://www.forbes.com/sites/victorlipman/2016/05/02/are-remote-workers-happier-and-more-productive-new-survey-offers-answers/#32fb739e6663
  • Umweltschutz und Nachhaltigkeit ist im Trend, weniger Autos, weniger Pendler hilft bei beidem, also auch für die Umwelt eine gute Sache, wenn du zu Hause bleibst
  • Höhere Produktivität: Eine der am häufigsten zitierten Studien in diesem Zusammenhang ist jene vom chinesischen Reiseportal „CTrip“. Die Gründer des Portals erlaubten einigen ihrer Mitarbeiter remote zu arbeiten, und verglichen deren Leistung mit jener der übrigen Mitarbeiter. Das Ergebnis: Die Arbeiter im Home Office tätigten im Schnitt 13,5 % mehr Anrufe als ihre vergleichbaren Büro-Arbeiter!

https://hbr.org/2014/01/to-raise-productivity-let-more-employees-work-from-home

 

Die Firma „Best Buy“ kann ähnliches berichten. Sie beobachteten 2006 einen 35 prozentigen Anstieg in der Produktivität ihrer Mitarbeiter durch ein flexibleres Arbeitsmodell. Und wohlbemerkt: Das war VOR dem Durchbruch der Smartphone-Technologien und modernen Kommunkations-Apps. http://voices.washingtonpost.com/onbalance/2006/12/draft_best_buys_flextime_exper.html

 

Eine ConnectSolutions Study fand ebenfalls heraus, dass 77 Prozent der Remote Workers mehr erreichen in der gleichen Zeit dank weniger Ablenkungen durch Meetings, Unterhaltungen und lauten Kollegen.

http://connectsolutions.com/press-release/connectsolutions-survey-shows-working-remotely-benefits-employers-and-employees

 

 

Die möglichen Nachteile

  • Evtl. keine klare Trennung von Freizeit und Arbeit: Warum fahren viele weg, wenn Sie Urlaub haben? Richtig, weil man zuhause leicht ins Gewusel verfällt. Egal ob Hausputz oder die 1000 angefangenen Projekte. Diese „Verführung“ ist natürlich auch im Home Office präsent.

 

  • Erschwerte Kommunikation mit Kollegen, Mitarbeitern oder Partnern

Wenn man den direkten Austausch mit Kollegen gewohnt ist, führt Home Office schnell dazu dass die Kommunikation etwas einschläft – trotz moderner und intuitiver Kommunikationstools.

 

  • Kann Stress und Schlafstörungen verursachen

Laut einer Studie der ILO (International Labor Organization)kann Home Office Stress und Schlafstörungen auslösen. Über 15 Länder hinweg konnte festgestellt werden, dass Remote Worker produktiver sind als im Büro, sie dafür aber auch länger und härter arbeiten und die klare Trennung von Arbeit und Privat eine große Herausforderung darstellt.

https://medicalxpress.com/news/2017-02-links-remotely-stress-insomnia.html

 

Die höhere Produktivität beim Arbeiten von zuhause könnte aber auch eine Art „sich selbst erfüllende Prophezeihung“ sein. Wir wollen gerne die Vorzüge der Heimarbeit wie mehr Freiheit und Flexibilität auskosten, also strengen wir uns eventuell übermäßig an, um zu „beweisen“ dass Heimarbeit funktioniert. Heimarbeit ist aber kein Selbstzweck. Reflektiere also am besten genau, ob es wirklich das Richtige für dich ist oder ob es dir mit einem festeren Rahmen besser geht.

 

Zuhause arbeiten – ein Weg für alle?

Die Association for Psychological Science hat eine ausführlichere Untersuchung gestartet um ein möglichst ideales Modell fürs erfolgreiche Arbeiten von zuhause zu finden. Dazu untersuchten sie sehr viele unterschiedliche Aussagen und Erfahrungen zu dem Thema.

Das Ergebnis? Es gibt nicht den einen idealen Weg fürs Home Office. Der Erfolg oder Misserfolg liegt wie so häufig im Detail. Es kommt darauf an, wie gut das individuelle Home Office geplant wird und welche Anforderungen eine Organisation, ein Job oder sonstige Tätigkeit stellt. Manche Positionen erfordern mehr Face-To-Face-Interaktion und manchmal sind echte Meetings einfach notwendig. Außerdem sind bestimmte Persönlichkeitstypen besser fürs HomeOffice gemacht als andere. Gerade extrovertierte Menschen brauchen den Austausch mit ihren Kollegen mehr als andere.

http://www.psychologicalscience.org/publications/telecommuting.html#.WLiBpDvys2w

 

Vor allem für Angestellte ist eine Mischung aus Bürotagen und Home Office, etwa drei Bürotage und zwei Home Office Tage, die ideale Wahl. Für Selbständige und Freelancer kann ein Coworking Space oder da Arbeiten in einem belebten Café den vielleich notwendigen Ausgleich bringen.

 

 

Mit diesen 4 Tipps wird das Arbeiten von zuhause erfolgreich

 

Schnelle Internetverbindung sicherstellen

Wenn du von nun an zuhause professionell arbeiten möchtest, ist eine zuverlässige Internetverbindung wichtig. Auch wenn dieser Punkt etwas banal wirkt ist er doch entscheidend. Wenn du bisher zuhause nur privat im Internet unterwegs warst, ist es egal wenn mal ein paar Minuten die Verbindung streikt. Vielleicht ist es dir nicht mal besonders aufgefallen. Während einem Online Gruppen Meeting oder dem Bearbeiten von Dateien in einem virtuellen Datennetz zieht dir eine unzuverlässige Internetverbindung schnell einen Strich durch die Rechnung und führt zu Frustation und Stress.

Erkundige dich also am besten nach besonders zuverlässigen Internetanbietern und ziehe einen Wechsel in Erwägung auch wenn dieser ein paar Cent mehr kostet pro Monat.

 

Struktur statt Prokrastination

Im Büro wird Struktur in gewisser Weise vorgegeben oder vorgelebt. Wenn deine Kollegen konzentriert arbeiten, fällt es dir leichter ihnen gleich zu tun. Und auch wenn die Meetingkultur in vielen Unternehmen eher ein Fluch als Segen ist, führt es meist dazu dass du die Aufgaben in den Zeiten dazwischen sorgfältiger planst.

Bei der Heimarbeit fällt vieles davon weg oder ist weniger stark ausgeprägt und führt nicht selten zu Prokrastination, Chaos und Ablenkungen. Denn es schaut dir ja keiner zu!

Mache dir diese Problematik bewusst und steuere mit einer gewissen Struktur für den Tag entgegen, indem du alle wichtigen Aufgaben für den Tag planst.

 

Mach regelmäßig Pausen

Struktur bedeutet auch Pausen einzulegen um Energie zu tanken. Auch deine Pausenzeiten legst du selbst fest und keiner erinnert dich daran. Vergiss nicht dass diese wichtig sind, um neue Energie und Motivation zu tanken!

 

Ablenkungen in Schach halten

Die wohl größte Gefahr bei der Heimarbeit sind die Ablenkungen. Falls es dir möglich ist, richte dir ein Arbeitszimmer oder zumindest -Bereich ein. Die klare Trennung hilft dir Arbeit und Freizeit nicht zu sehr zu vermischen. Dann läufst du nämlich Gefahr, dass du während deiner Arbeitszeit zu viel Freizeit machst und nach Feierabend nicht richtig abschalten kannst.

Auch ein aufgeräumter Schreibtisch sorgt für mehr Ordnung und Fokus in deinem Kopf. Hierzu ein Funfact: Bei kreativen Menschen kann ein ZU aufgeräumter Schreibtisch die Kreativität wiederum einschränken. 😉

 

Neue Wege der Kommunikation lernen

Ein weiterer großer Krtikipunkt bei der Heimarbeit ist die Gefahr der Vereinsamung und sozialen Isolation. Für Mitarbeiter im Home Office leide außerdem der Teamgeist und durch den fehlenden „Flurfunk“ (lockere Gespräche und Networking im Büro) wird eine Beförderung unwahrscheinlicher. Letzteres trifft vor allem dann zu wenn einzelne Mitarbeiter mehr Home Office Tage in Anspruch nehmen, als andere. 

Die klare Botschaft ist hier: Lernt neue Wege der Kommunikation! Wer viel oder vollständig von zuhause arbeitet, der verlagert auch den Smalltalk in den Chat oder ins Telefonat. Um Missverständnisse zu vermeiden, empfiehlt es sich beim Chatten eher zu viele als zu wenige Smilies zu verwenden. So oder so: Mach auf dich aufmerksam und zeige, dass du an deinen Kollegen/Partnern dass du Themen dran bist und stell Fragen wenn was unklar ist.

Bleib offen für Veränderungen

Auch wenn Heimarbeit verlockend und fast schon perfekt klingt – bleib offen für Veränderungen. Wenn du zwar flexibel sein möchtest, aber sonst eher der soziale Typ bist, können Co-Working-Spaces oder eine Mischung aus Home Office und Büro-Tagen genau das richtige für dich sein.

 

Berufe, bei denen du von zuhause arbeiten kannst

 

Wie oben bereits angedeutet, gibt es immer mehr Möglichkeiten zur Heimarbeit. Du fragst dich welche Jobs beziehungsweise was konkret man von zuhause aus arbeiten kann? Wir geben dir hier einen Überblick.

 

Möglichkeit 1: Remote Unternehmen

Während im englischsprachigen Bereich bereits echte Unternehmens-Größen wie Zapirt, Buffer und Automattic auf 100% Remote Work ihrer Mitarbeiter setzen, gibt es in Europa nur wenige Firmen dieser Art. Allerdings ist es ja schon eine Art Muster dass Entwicklungen in den USA 2-3 Jahre später ähnlich auch in Deutschland und Europa stattfinden.

 

Grundsätzlich kannst du natürlich auch in einem englischsprachigen Remote Unternehmen arbeiten. Damit steuerlich alles glatt läuft, lässt du dich am besten von einem Steuerberater beraten.

 

Folgende Job-Plattformen eignen sich:

 

Möglichkeit 2: Mikrojobs

Du möchtest keinen Festangestellten Job aber mal unverbindlich in die Remote Work Welt reinschauen? Dann sind sogenannte Mikrojobs vielleicht interessant für dich. Dazu zählen Online-Umfragen zu beantworten, Produkte zu testen (Webseiten, Apps & Co), kleine Textschnipsel zu erstellen und Datenverarbeitung (Texte, Bilder und Videos) vorzunehmen.

 

Die Einstiegshürden sind sehr gering, dafür sind die Verdienstmöglichkeiten aber auch begrenzt. Die Mikro-Jobs eignen sich beispielsweise als Nebenverdienst, während der Elternzeit oder Ähnlichem.

 

Eine Übersicht geeigneter Anbieter findest du hier. https://www.nebenjob.de/ratgeber/3394-von-zuhause-arbeiten-9-unternehmen-die-heimarbeit-anbieten

 

Möglichkeit 3: Freelancing/Freiberuflich arbeiten

Wer mehr sucht als einen Gelegenheitsjob und auch hauptberuflich von zuhause aus arbeiten möchte, für den ist das Freelancing interessant – der englische aber mittlerweile auch neudeutsche Begriff für das freiberufliche Arbeiten. Als Freelancer hast du keinen festen Job, sondern arbeitest immer auftragsweise für andere. Wenn du gut bist, kommt es  häufig zu längerfristigen Zusammenarbeiten und Weiterempfehlungen. Nach und nach kannst du dich spezialisieren und auch mehr Geld verdienen.

 

Für das Freelancing eignen sich eine ganze Reihe an Tätigkeiten:

  • Übersetzen
  • Texte erstellen
  • Webdesign
  • Programmierung
  • Grafiken erstellen
  • Suchmaschinenoptimierung
  • Virtuelle Assistenz

 

 Im deutsch und englischsprachigen Bereich gibt es eine ganze Reihe an seriösen Freelancerplattformen:

 

Für die Texterstellung gibt es außerdem spezialisierte Marktplätze wie content.de oder textbroker.de. Und auch für die virtuelle Assistenz gibt es viele eigene Plattformen. Virtuelle Assistenten sind Personen, die andere Unternehmen oder Freiberufler bei kleineren Aufgaben und eher „Fleißarbeiten“ unterstützen. Bekannte Plattformen sind:

 

  • Mein-virtuellerassistent.com
  • Strandschicht.de
  • Machdudas.de
  • Freiarbeiter.com
  • Fernarbeit.net
  • eassistentin.de
  • Free-days.de
  • Secretary-plus.de
  • Virtuelle-helfer.de
  • Manage-my-business.de
  • Virtuelleassistenten.eu
  • Mein-vbo.de

 

Besonders im Bereich Webdesign, Programmierung, Grafikerstellung und Suchmaschinenoptimierung sind die Verdienstmöglichkeiten recht hoch. Dafür ist aber auch eine gewisse Expertise gefragt. Für virtuelle Assistenten sind die Einstiegshürden ähnlich wie bei den Mikrojobs geringer. Meiner Meinung nach kannst du dir als Virtuelle Assistenz aber deutlich besser als bei den Mikrojobs eine eigene Expertise aufbauen und auch lernen dich besser zu vermarkten und mehr zu verdienen.

 

Möglichkeit 4: Ein eigenes Online Business aufbauen

 

Du möchtest nicht nur flexibler arbeiten sondern auch dein eigener Chef sein und dir was eigenes aufbauen? Ein eigenes Online Business ermöglicht dir nicht nur ortsunabhängig zu arbeiten sondern du baust damit meist auch eine skalierbare Tätigkeit

https://thomasdahlmann.com/jobs-die-wirklich-reich-machen/

 auf. Wenn du beispielsweise dein Expertise in ein Buch packst, dann ist der Aufwand einmalig egal ob es 10 oder 10.000 Leute lesen.

 

Freelancing kann man zwar auch zum Online Business dazu zählen, aber wir konzentrieren uns mal auf die skalierbaren Möglichkeiten. Dazu zählen

  • Productized Services:

Ein productized Service ist eine Dienstleistung in ein Produkt gepackt. Das heißt du bietest eine Dienstleistung in einem vordefiniertem Umfang und zu einem Fixpreis an. Das erleichtert und beschleunigt die Akquise und macht es dir auch leichter möglich Teilaufgaben outzusourcen und so zu wachsen und dein Business zu skalieren.

  • Digitale Infoprodukte:

Du packst dein Wissen in ein Buch oder einen Online-Kurs und vermarktest diese über Amazon KDP, Udemy, Digistore & Co. Am besten funktioniert das mit einer eignen Reichweite in deinem Bereich.

  • Affiliate Marketing:

Als Affiliate Marketer bewirbst du die digitalen Produkte und Services anderer Personen und erhälst dafür eine Provision (Vergleichbar mit einem Immobilienmakler). Es gibt eine Vielzahl an Affiliate Plattformen, bei denen du dich anmeldest, Affiliate Links erstellst und diese beispielsweise auf einer thematisch passenden Webseite platzierst.

  • Mitgliederbereiche:

Mitgliederbereiche leben von einer lebendigen Community und dem Inhalt, der für deine Zielgruppe einen Mehrwert bietet.

Technisch lässt sich ein Mitgliederbereich mit Forum, Chat, Webseite und Verkaufs E-Mails innerhalb eines Tages dank fertiger Komponenten umsetzen. WordPress beispielsweise bietet mit dem bbpress Plugin ein Forum. Mit DigiMember und anderen gibt es verschiedene Plugins für das Verwalten der Mitgliederberechtigungen, die auch eine Bezahlfunktion bereits integriert haben.

  • Software as a Service/Software-Entwicklung:

Für Anfänger zwar weniger geeignet aber dennoch eine interessante und skalierbare Business-Möglichkeit. Grundsätzlich musst du das Produkt nicht mal selbst programmieren, allerdings ist es sinnvoll dass du die technischen Möglichkeiten kennst und zumindest Grundkenntnisse im Bereich Software besitzt. Beispielsweise kannst du eine App auch über Freelancer Platformen zumindest so gut (und relativ günstig) entwickeln lassen, dass du sie am Markt testen und die Idee validieren kannst. Im zweiten Schritt kannst du das Produkt dann immernoch optimieren und dir Partner ins Boot holen, die programmieren können.

  • Handel mit physischen Produkten

Sogenannte Fullfilment Partner machen es möglich, dass du mit physischen Produkten handelst, aber trotzdem 100% ortsunabhängig arbeiten kannst. Du kümmerst dich um das Marketing und den Rest übernimmt der Fullfilment-Partner (Logistik, Retoure, Lager usw.). Bekannte Programme sind das FBA (Fullfilment by Amazon) und MBA (Merch by Amazon).

 

Wie du siehst führen viele Wege nach Rom beziehungsweise zum eigenen profitablen Online-Business. Vielleicht fühlst du dich jetzt etwas erschlagen und weißt nicht wo du anfangen sollst. Deswegen habe ich mit meinem Online-Kurs „Online-Business mit Thomas“ einen Fahrplan für dich entwickelt, wie du Business Ideen einfach testen kannst ohne viel Zeit zu verlieren. Außerdem sehen wir uns die einzelnen Geschäftsmodelle noch genauer an und ich zeige dir einige Fallbeispiele, damit du siehst was bei mir oder anderen Kursteilnehmern in der Praxis funktioniert.

 

 

Fazit – Von zuhause arbeiten ist produktiv und abwechslungsreich

Egal ob du einen flexiblen Festangestellten-Job oder einen Nebenjob suchst oder sogar  dein eigenes Online-Business von zuhause aus aufbauen möchtest, die Möglichkeiten sind vielfältig. Ich hoffe dass du meinen Tipps und aufgezeigten Möglichkeiten, eine Heimarbeit findest die zu dir passt und dir ermöglicht dein Leben freier zu gestalten.