„Ohne euch wäre ich genauso arm, wie ihr!“ – Helge Schneider

Diese Artikelreihe ist für all die Träumer unter uns, von denen auch ich einer bin. Für die Leute, zu denen auch man auch im gehobenen Alter noch sagen wird, werdet endlich erwachsen. Für die Menschen, deren Ziele anderen oft nur unrealistisch erscheinen. Für all die Unzufriedenen, die immer ein bisschen mehr wollen, sei es finanzielle Freiheit, Selbstverwirklichung oder eine erfüllende Arbeit, welche auch zufrieden macht. Eine Arbeit die man nicht nur des Geldes wegen erträgt, um am Wochenende oder beim Jahresurlaub ab und zu mal auszubrechen.

Nachfolgend findet ihr eine Einleitung zu unser Artikelserie, in welcher wir alternative Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten vorstellen, die ein Leben abseits des 40h Arbeitsalltags ermöglichen. Ziel dabei ist es, euch verschiedene Jobs vorzustellen und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie diese wirklich erreicht werden können.

Hinweis und Update:

Alle die sich für das Thema online Geld verdienen interessieren, können sich das Buch „Das 7 Tage Business“ ansehen. Dort wird einfach in 7 Schritten erläutert, wie ihr innerhalb von nur 7 Tagen mit eurem eigenen Online-Business erste zahlende Kunden findet und Geld verdient. Dazu wird kein Vorwissen oder Startkapital benötigt. Wir leben dank des Internets heute in einer Zeit wo Träumer die besten Chancen allerzeiten haben 🙂 Wenn ihr mich bei meiner Reise auf dem Weg zu Online-Business verfolgen wollt, dann könnt ihr meine wöchentliche Kolumne „Wunderliche Weltklugheit“ zum Thema Online-Business und Marketing abbonnieren. Diesen Artikel habe ich vor 3 Jahren geschrieben und mittlerweile habe ich es geschafft, finanziell frei zu sein und ein skalierbares Einkommen zu haben.

Die zwei Arten von Jobs

Leider definieren sich allzu viele Mitmenschen über ihre Arbeit und das daran gekoppelte Einkommen. Das Streben nach Glück wird dabei zu oft mit einem steigenden Kontostand verbunden. Doch wer aus eigener Kraft wirklich reich werden möchte, dem möchten wird heute zwei grundlegende Arten von Jobs vorstellen. Damit gemeint sind skalierbare und nicht skalierbare Jobs. Zum ersten mal las ich über den Gedanken der Skalierbarkeit von Jobs in dem großartigen Buch „Der Schwarze Schwan“ von Nassim Nicholas Taleb . Die Grundidee ist folgende:

Es gibt im Prinzip zwei Arten von Jobs: die nicht skalierbaren und die skalierbaren. Zu ersteren zählen Berufe wie Ärzte, Bäcker, Mechaniker, Anwälte, Klempner, Verkäufer oder Taxi Fahrer. All diese Berufe haben gemeinsam, dass ihre Bezahlung von der Anzahl der geleisteten Stunden abhängt.

Der Ertrag eines solchen Berufs steigt also linear mit dem Aufwand und ist dadurch natürlich auch begrenzt. Ein Arzt kann nur eine bestimmte Anzahl von Patienten am Tag behandeln, der Mechaniker nur eine gewisse Anzahl an Autos reparieren. Auch wenn der Arzt in der Regel mehr als der Taxifahrer verdienen wird, so haben doch beide ein relativ vorhersehbares Einkommen und werden beide in der Regel nie „wirklich reich“.

Das „wirklich reich“ ist dabei nicht wörtlich zu nehmen, da „reich sein“ ein subjektives Empfinden ist und wahrer Reichtum viel mehr ist, als nur der hier betrachtete finanzielle Aspekt. Menschenleben zu retten, die Welt zu verbessern, oder auch einfach anderen Leuten etwas Gutes zu tun und sie glücklich zu machen, indem man sie zuverlässig von A nach B fährt, oder ihr Auto repariert kann genauso glücklich, erfüllend und „reich“ machen. All diese Berufe haben auch andere, mindestens genauso wichtige Aspekte, auf die wir hier jedoch nicht eingehen werden. Hier geht’s heute nur um das Geld.

Also welche Jobs bringen das große Geld, wie werde ich denn jetzt reich?

Kurze und knappe Antwort: Es sind die skalierbaren Jobs. Menschen, die skalierbare Jobs ausüben haben gemeinsam, das ihr Einkommen nicht mehr linear mit dem geleisteten zeitlichen Aufwand zusammenhängt.

Beispiele dafür sind z.B. Autoren, Musiker, Aktienhändler und viele andere.

Ein Schriftsteller hat mit dem Verfassen eines Buches einen einmaligen Aufwand. Unabhängig davon wie lange er an seinem Werk gearbeitet hat, sein Verdienst hängt nur von den Absatzahlen ab. Er verdient mit jedem verkauften Exemplar etwas mehr, ohne das sein Aufwand sich weiter erhöht.

Gleiches beim Handeln mit Aktien: Der Aufwand dafür, eine Aktie zu kaufen, Markt- und Chartanalysen durchzuführen oder Fundamentaldaten auszuwerten ist genauso hoch, wie der Aufwand 10.000 Aktien zu kaufen. Das Handeln mit Aktien ist daher ebenfalls skalierbar. Wer sich für das Thema Aktien und Börse interessiert, findet in dem Buch „Daytrading für Einsteiger“ eine einsteigerfreundliche Einführung in das Thema. Für die besonders risikofreudigen könnte aktuell auch das Thema Kryptowährungen und der Handel mit Kryptowährungen spannend sein. Das Investieren grundsätzlich nicht kompliziert sein muss, zeigt auch dieser Artikel, der euch zeigt, wie ihr in 15 Minuten euer erstes ETF Einsteigerportfolio erstellt. Es gibt auch noch einfachere Varianten an der Börse Geld zu verdienen z.B. durch das sogenannte Social Trading, wo ihr einfach die Börsenstrategien anderer kopiert.

Die genannten Jobs skalieren dabei über ihr Produkt. Weitergedacht skalieren Prominente über die Anzahl ihrer Fans und die eigene Beliebtheit. Ein Selbständiger skaliert über seine Mitarbeiter. Im Endeffekt erreichen diese Personen durch die Skalierung, wenn sie denn funktioniert, ein deutlich gesteigertes Einkommen, das nicht mehr linear zum zeitlichen Aufwand ist.

Aber all diese Personen tragen dafür auch die volle Verantwortung und das volle Risiko. Das sehr hohe Risiko solcher skalierbaren Jobs ist es nämlich, gar nichts zu verdienen.

Die Risiken und Vorteile skalierbarer Jobs

Das nicht mehr Menschen skalierbare Jobs ausüben, hängt  mit den damit verbundenen Risiken und Herausforderungen zusammen, die wir nun beleuchten.

Denn wenn es so einfach wäre, würde es ja jeder machen.

Tausende Mitmenschen rennen zu Casting Shows und leiden vermutlich unter falscher Selbsteinschätzung oder um es etwas positiver zu beschreiben, einem sehr kreativen Realitätsmanagement. Diesen Kandidaten sei jedoch zu Gute halten, dass sie etwas für ihren Traum tun. Der erste Schritt zum Erfolg ist es, immer zu Handeln, überhaupt den ersten Schritt zu machen. Und oft gehört auch Scheitern dazu. Die meisten der Teilnehmer werden ihren Traum jedoch leider nie erreichen.

Das grundlegende Problem ist hier die Verschiebung unserer Wahrnehmung.

Die, die es schaffen sind viel sichtbarer, als jene die scheitern.

Weltweit berichten die Medien von der arbeitslosen Sozialhilfe-Empfängerin J.K. Rowling, die mittlerweile ein Vermögen von vielen Millionen mit ihren Büchern über Harry Potter verdient hat. Die Tausenden, die in der selben Zeit das Gleiche versucht haben und gescheitert sind, all jene, welche es nicht mal versucht haben, die, die nach ein paar Seiten aufgegeben haben, über all die schreibt niemand. Ich kenne das ja von mir selbst und weiß, wieviele angefangene Buchideen ich auf der Festplatte liegen habe.

Wir schätzen solche Wahrscheinlichkeiten oftmals völlig verkehrt ein. Denn das größte Risiko ist es aufzugeben und seinen Traum so nie zu erreichen.

Außerdem ist neben der außergewöhnlichen Leistung auch immer Glück im Spiel: die Beatles, Stephen King, Elvis, Steve Jobs- sie alle scheiterten mindestens einmal, bis sie jemanden fanden, der an sie glaubte, bis die Zeit so weit war und einfach alles passte.

Beispielsweise war der durchschnittliche Millionär 3,5 Mal komplett Pleite bevor er seinen Reichtum erlangte, viele davon auch zwischenzeitlich hoch verschuldet  [1. Stanley, Thomas J. and William D. Danko. 1996. The Millionaire Next Door: The Surprising Secrets of American’s Wealthy. Lanham, MD: Taylor Trade Publishing.]

Wenn ihr euch trotzdem zu den oben genannten Träumern zählt, möchten wir euch trotzdem dazu ermutigen, es zu versuchen. Denn was all diejenigen welche es schafften gemeinsam haben, ist dass sie nie aufgaben.

Im Artikel Ziele erreichen findet ihr einige Tipps, wie ihr selbst so hohe Ziele erreichen könnt. In der heutigen Zeit des Internets ist es so einfach wie nie zuvor: Bildung ist für fast alle Bereich vollkommen frei verfügbar. Selbst Eliteuniversitäten wie Harvard oder das MIT stellen ihre Vorlesungen, für die andere teilweise mehrere hunderttausend Dollar bezahlen, kostenlos im Internet zur Verfügung.

Außerdem, im Gegensatz zu traditionellen Medien, seid ihr nicht nur Konsumenten sondern könnt aktiv mitgestalten.

Der große Vorteil solch hoher Ziele ist es, dass sie wie ein großer Berg sind, welcher immer am Horizont sichtbar ist. Selbst wenn Steine auf dem Weg auftauchen, wird das große Ziel, der Berg, noch immer sichtbar sein, während all die kleinen Ziele schnell aus den Augen verloren werden.

Außerdem ist es manchmal besser hoffnungsvoll zu Reisen, als anzukommen. Diese Reise wird eure Fähigkeiten verbessern, wird euch persönlich  weiterentwickeln, wird euch Mut und Hoffnung geben auch in Zeiten, in denen es nicht so gut läuft. All diese Erfahrungen die ihr auf dem Weg machen werdet, können viel wertvoller sein.

Sechs Tipps welche ihr sofort umsetzen könnt

1. Findet einen Mentor

Findet einen Mentor, jemanden der wirklich an euch glaubt und euch weiter bringen kann- im Idealfall jemanden, der bereits erreicht hat, was ihr erreichen wollt. Das ist oft einfacher als man zunächst annimmt. Erfolgreiche Personen helfen gerne anderen Leuten und die meisten teilen auch gerne ihr Wissen.

2. Positives Umfeld

Umgebt euch mit positiven Leuten, welche an euch glauben und lasst euch niemals einreden, dass ihr etwas nicht könnt. Eine sehr schöne Szene dazu war in dem Film „Das Streben nach Glück“, dort sagt der Vater seinem Sohn: „Lass dir von niemandem je einreden, dass du etwas nicht kannst. Wenn du einen Traum hast, musst du ihn beschützen. Wenn andere etwas nicht können, wollen sie dir immer einreden, dass du es auch nicht kannst. Wenn du etwas willst, dann mach es.“

Unser Umfeld hat einen wesentlichen Einfluss auf uns. Es gibt die Theorie, das wir so werden, wie die 5 Menschen mit denen wir am meisten Zeit verbringen. Sicher gibt es immer Ausreißer nach oben oder unten, jedoch sind diese viel seltener. Nicht umsonst versammeln sich viele Erfolgreiche Startups im Silicon Valley z.B., um von der Athmosphäre und den Menschen die sie umgeben zu profitieren.

3. Handeln und nie aufgeben

Handeln. Scheitern. Feedback einholen, Erfahrungen sammeln und dann neu anfangen. Aber niemals aufgeben.

Micheal Jordan, einer der besten Basketballspieler aller Zeiten, hat dazu einmal folgendes gesagt:

„Ich habe in meiner Karriere mehr als 9000 Würfe verfehlt. Ich habe beinahe 300 Spiele verloren. 26 mal wurde mir der Buzzerbeater anvertraut und ich habe nicht getroffen. Ich bin immer und immer wieder in meinem Leben gescheitert. Und das ist der Grund, warum ich gewinne.“

4. Denkt skalierbar

Fangt an skalierbar zu denken und für neue Möglichkeiten offen zu sein.  Die Skalierbarkeit eurer Tätigkeit ist völlig unabhängig von eurem derzeitigen Fachbereich. Hier gab es das spannende Beispiel von dem Hot Dog Verkäufer in New York, welcher  mit seinem Kurs, wie man einen Hot Dog Stand führt, Millionär wurde. Heutzutage ist es so einfach wie nie zuvor beispielsweise ein eigenes Online Business wie einen Productized Service innerhalb weniger Tage zu starten. Mehr dazu in dem Buch das 7 Tage Business.

5. Findet eure Leidenschaft

Findet Eure Leidenschaft, etwas worin ihr wirklich gut seid, was euch Spaß macht. Das ist der Bereich in dem ihr anfangen solltet nach einer skalierbaren Tätigkeit zu suchen. Fakt ist, dass ihr, wenn ihr Erfolg haben wollt, besonders am Anfang, wenn ihr etwas neues aufbaut, viel Zeit investieren müsst. Vielleicht auch über viele Jahre hinweg, dies fällt leichter, wenn ihr es gerne tut.

6. Nutzt eure Zeit sinnvoll

Lest die folgenden Artikel über das richtige Setzen und Erreichen von Zielen, Motivation und die weiteren Artikel dieser Reihe über skalierbare Jobs. Generell schaut über den Tellerrand, lasst mal die ein oder andere Serie, Youtube/Facebook/TV Sitzung weg und guckt was ihr tun könnt, um eurem Ziel näher zu kommen.

Hin und wieder ein bisschen Ablenkung schadet niemandem, jedoch ist das Leben die Summe unser Entscheidungen. Wenn man nicht aufpasst, summieren sich all die kleinen Ablenkungen am Ende zu vielen verschwendeten Jahren.

Auf der anderen Seite summieren sich jedoch auch all die kleinen positiven Schritte die ihr geht, und ihr werdet irgendwann voller Stolz darauf zurückblicken können, wie weit ihr schon gekommen seid.

Seneca sagte einst:

Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist viel Zeit, die wir nicht nützen.

Euch interessiert das Thema? Nachfolgend ein paar weiterführende Empfehlungen dazu:

Meine wöchentliche Kolumne zum Thema Online Business, Finanzen und Online Geld verdienen:

https://thomasdahlmann.com/wunderliche-weltklugheit/