Aufschieberitis (Prokrastination) beschreibt den Umstand, wenn ihr eine unliebsame Aufgabe ewig vor euch her schiebt, sei es der Termin beim Zahnarzt, der Abwasch, das Aufräumen, die Bewerbung oder die Steuererklärung.

All dies sind Tätigkeiten, die keiner mag, aber dennoch irgendwann erledigt werden müssen. Wir wissen, dass wir es irgendwann machen müssen und auch wenn wir es nicht bewusst wahrnehmen, es oft sogar verdrängen, nagt da dauerhaft dieses schlechte Gewissen an uns. Studien haben gezeigt, dass dies sogar häufig zu depressiven Verstimmungen führen kann.

Was kann man tun, um diese Aufschieberitis zu vermeiden?

Fangt sofort an! Hört auf nachzudenken, hört auf den Artikel zu lesen und fangt an!

Hier ist eigentlich schon das Ende des Artikels und alles Wichtige gesagt. Aber damit ihr euch noch ein wenig ablenken könnt, geben wir euch noch zwei Gedanken dazu mit auf den Weg.

Erstens denken wir oftmals länger über diese Aufgaben nach, als wir brauchen, um sie zu erledigen. Also vermeidet das Nachdenken in diesem Fall.

Zweitens gilt ein einfacher Tipp zur Überwindung: Nehmt euch vor nur  für 10 Minuten etwas zu tun. Ob es fertig wird oder aber nicht, ist erst einmal gar nicht so wichtig. Das Wichtigste hierbei ist nur, die anfängliche Hürde zu überwinden – den Moment des Anfangens. Dabei fällt es wesentlich leichter eine unliebsame Aufgabe für 10 Minuten anzufangen als für viele Stunden.

Wenn die 10 Minuten dann um sind und der Abwasch schon halb fertig ist, könnt ihr euch ja nochmal überlegen, ob ihr weiter macht oder ein anderes mal weitere 10 Minuten investiert.

Verschiebe nichts auf morgen, was genauso gut auf übermorgen verschoben werden kann -Mark Twain